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Die neuen Ziele+

Mobilität 2

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Türkei

Schülerbericht Türkei von Berkan Özcelik:

Während meines Schüleraustauschs hatte ich die Gelegenheit Kemer in Antalya zu besuchen. Dort sind wir z.B. über die Olympos-Seilbahn auf den Berg Tahtali gefahren. Wir waren auf einer Aussichtsplattform in einer Höhe von 2365m. Schon die Fahrt mit der Seilbahn war ein Erlebnis: Während wir langsam höher schwebten, lag die Stadt immer weiter unter uns, und die Aussicht wurde mit jedem Meter beeindruckender. Oben angekommen, fühlte es sich an, als wäre ich über den Wolken. Der Blick war atemberaubend – das glitzernde Meer, die imposanten Berge und die Stadt, die wie ein Miniaturmodell wirkte. Es herrschte eine stille, fast magische Atmosphäre, die nur durch den Wind unterbrochen wurde. Dieser Ausflug auf den Tahtali-Berg war für mich eines der beeindruckendsten Erlebnisse des gesamten Austauschs. Es war nicht nur ein Ort mit einer grandiosen Aussicht, sondern auch einer, der mich zum Nachdenken brachte und mich die Schönheit der Natur neu schätzen ließ. Jeder Tag der Woche war etwas Besonderes und voller neuer Eindrücke. Ich erinnere mich gerne an den Besuch in der antiken Stadt Phaselis. Zwischen den alten Ruinen, umgeben von kleinen Buchten mit kristallklarem Wasser, fühlte ich mich, als würde ich in die Geschichte eintauchen. Es war faszinierend, sich vorzustellen, wie das Leben dort früher einmal ausgesehen haben könnte.
Auch die Innenstadt von Kemer hat mich beeindruckt. Die Märkte waren lebhaft und bunt, und der Hafen strahlte eine besondere Atmosphäre aus. Ich habe die Gelegenheit genutzt, lokale Spezialitäten zu probieren, und war überrascht, wie gastfreundlich die Menschen dort waren. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch in einem traditionellen Hammam. Die Behandlungen dort waren so entspannend, dass ich danach wirklich das Gefühl hatte, erfrischt und erholt zu sein. Dieses Austauschprojekt hat mir nicht nur die Möglichkeit gegeben, einen außergewöhnlichen Ort zu entdecken, sondern auch viel über die Kultur und die Menschen dort zu lernen. Kemer hat mich tief beeindruckt, und ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung.

Schülerbericht Türkei von Abd El-Gelil:

Durch das Erasmus+ Projekt hatte ich die Möglichkeit, an einem Schüleraustausch nach Kemer, an der türkischen Riviera, teilzunehmen. Mein Austauschpartner hieß Enis. Er war sehr freundlich und hilfsbereit. Seine Familie hat mich herzlich empfangen und bei sich aufgenommen. Durch meine Gastfamilie habe ich tiefe Einblicke in die türkische Kultur und Lebensweise gewonnen. Ein Highlight unserer Reise war der Ausflug zum Stadtzentrum Antalya. Dort besuchten wir eines der größten Einkaufszentren der Region. Es war sehr interessant, durch die modernen Geschäfte zu schlendern und gleichzeitig traditionelle Elemente wie türkisches Kunsthandwerk und Gewürze zu entdecken. Enis zeigte mir auch einen Bereich, in dem lokale Spezialitäten verkauft wurden – ich konnte einfach nicht widerstehen, ein paar Baklava zu probieren. Ein weiteres tolles Erlebnis war das Pflanzen von Bäumen, das im Rahmen eines Umweltprojekts organisiert wurde. Gemeinsam mit anderen Schülern setzten wir junge Bäume in die Erde, um ein Zeichen für Nachhaltigkeit zu setzen. Es war eine besondere Erfahrung, aktiv etwas für die Natur zu tun, und Enis erklärte mir die Bedeutung bestimmter einheimischer Pflanzen, die typisch für die Region sind, wie Pinien und Olivenbäume. Nicht zu vergessen ist das gute Essen, das ich während meines Aufenthalts genießen durfte. Die Familie von Enis bereitete jeden Abend sehr leckere Gerichte zu – von würzigen Kebabs bis hin zu frischem Gemüse und traditionellen Süßspeisen wie Künefe. Besonders beeindruckte mich die Gastfreundschaft der Familie. Ich kann mich sehr glücklich schätzen, dass ich die Woche bei einer so warmherzigen Familie verbringen durfte. Die Woche in Kemer war für mich eine unvergessliche Erfahrung, die ich jederzeit wiederholen würde. Dank Enis und seiner Familie habe ich nicht nur eine neue Kultur kennengelernt, sondern auch Freundschaften geschlossen, die über Grenzen hinausgehen.

Schülerbercht Türkei von Rama Sakhininy

Ich nahm durch das Erasmus+ Projekt unserer Schule an dem Schüleraustausch mit der Türkei teil. Die Austauschwoche fand in Antalya, Kemer statt. Ich war zu Beginn sehr aufgeregt und konnte mir noch nicht vorstellen, was mich die Woche noch erwarten würde. Doch während meiner Austauschwoche habe ich viele tolle Erlebnisse gesammelt. Ich besuchte das Atatürk-Museum in Antalya und erkundete die Altstadt. Danach gingen wir in ein großes Einkaufszentrum, wo ich türkische Süßigkeiten probierte. Ganz besonders fand ich das Umweltprojekt, bei dem wir Bäume einpflanzten. Der Phaselis-Nationalpark war ebenso imposant. Dort haben wir antike Ruinen entdeckt und haben viel über die Geschichte der Region gelernt. Die griechische Austauschlehrerin konnte sehr viel darüber berichten. Den letzten Abend haben wir alle gemeinsam mit der großen Gruppe verbracht. Wir waren gemeinsam Essen und haben nochmal die Chance genutzt, um letzte Gespräche mit unseren Austauschschülerin zu führen. In dieser Woche haben wir sehr schöne Erinnerungen gesammelt und wundervolle Menschen kennengelernt. Insgesamt war es eine unvergessliche Woche mit vielen Eindrücken. Ich bin sehr glücklich, dass ich diese Reise angetreten bin.

Mobilität 1

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Griechenland

 

 

Schülerbericht Griechenland von Zübeyir:

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts bin ich mit meiner Gruppe nach Pramanta geflogen – ein kleines Bergdorf mit richtig schöner Natur. In der Schule wurden wir supernett empfangen, und wir haben ziemlich schnell neue Freundschaften geschlossen. Etwas ungewohnt fand ich, dass die Schüler dort jeden Morgen vor dem Unterricht eine kleine religiöse Zeremonie gemacht haben – damit hatte ich nicht gerechnet.
Wir haben viele coole Orte besucht, zum Beispiel die Plaka-Brücke, andere Dörfer, Museen und sogar das älteste Orakel Griechenlands. Außerdem waren wir in Ioannina und später in Thessaloniki, wo wir auch das Meer sehen konnten – war richtig beeindruckend. Am letzten Abend haben wir mit unseren griechischen Freunden gefeiert und unsere Teilnahme-Zertifikate bekommen. Insgesamt war es eine unvergessliche Erfahrung mit vielen besonderen Momenten.

Schülerbericht Griechenland von Sam:

Durch das Erasmus+ Projekt an unserer Schule hatte ich die richtig gute Chance, bei einem Schüleraustausch in Griechenland dabei zu sein. Die Reise war nicht nur spannend, sondern auch ein Erlebnis, das ich echt nie vergessen werde. Schon als wir angekommen sind, wurden wir super herzlich empfangen. Die Leute dort waren sehr freundlich – egal wo wir hinkamen, wir haben uns direkt willkommen gefühlt. Besonders unsere Gastfamilien haben sich richtig ins Zeug gelegt, damit wir uns wohlfühlen.
Während der Zeit dort haben wir viele verschiedene Museen angeschaut und einiges über die griechische Kultur gelernt. Aber es ging nicht nur ums Lernen – wir hatten auch richtig viel Spaß zusammen. Die Stimmung in der Gruppe war super, wir haben viel gelacht und echt coole Sachen erlebt. Insgesamt war der Austausch abwechslungsreich: Wir haben viel Neues gesehen, viel dazugelernt und gleichzeitig richtig schöne Momente miteinander geteilt. Ich bin echt froh, dass ich dabei sein durfte. So eine Reise kann ich nur jedem empfehlen – es war nicht einfach nur ein Ausflug, sondern eine richtig besondere Erfahrung, die unseren Zusammenhalt gestärkt und meinen Blick auf die Welt erweitert hat.

Schülerbericht Griechenland von Emel:

Ich habe durch das Erasmus+ Projekt an unserer Schule an einem Schüleraustausch in Griechenland teilgenommen. Wir hatten eine sehr schöne Zeit in Pramanta. Dabei haben wir viele Museen besucht und dadurch viel über das Leben und die Geschichte des Dorfes gelernt. Pramanta bot eine wunderschöne Aussicht – das Dorf liegt inmitten von Bergen, die uns sehr beeindruckt haben. Wir haben viele bedeutende Orte besucht, die den Menschen vor Ort besonders wichtig sind, zum Beispiel die Anemotrypa-Höhle, die Steinbrücke von Plaka, das Papagiannis-Museum und das älteste Orakel Griechenlands. Diese Besuche haben uns viel Wissen vermittelt, das wir mit nach Hause nehmen konnten. Das Dorf selbst war etwas klein und hatte nur wenige Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants. Das hat uns bewusst gemacht, wie viel Komfort wir in unserer Umgebung in Deutschland haben und wie dankbar wir dafür sein sollten. Wir haben auch die nächstgelegene Stadt Ioannina sowie andere schöne Dörfer in der Umgebung besucht. Die griechischen Schülerinnen und Lehrerinnen waren sehr freundlich und haben unsere Zeit in Griechenland besonders schön gemacht. Auch wenn das Programm an manchen Tagen recht voll war, haben wir uns trotzdem gefreut, gemeinsam Zeit zu verbringen. Das gilt genauso für die türkischen und polnischen Schülerinnen und Lehrerinnen, mit denen wir ebenfalls viele schöne Momente erlebt haben. Am meisten fasziniert hat uns die beeindruckende Natur und die Aussicht rund um Pramanta – sie war einfach atemberaubend. Der Abschied fiel uns sehr schwer, weil uns das Projekt und die Menschen so ans Herz gewachsen sind. Ich bin sehr dankbar, dass ich an diesem Austausch teilnehmen durfte.

Schülerbericht Griechenland von Beyza:

Unsere Reise nach Pramanta in Griechenland war für mich eine ganz besondere Erfahrung – und das alles im Rahmen des Erasmus+ Projekts. Schon die Anreise war aufregend: Die Straßen waren zwar ziemlich kurvig, aber die Landschaft war einfach beeindruckend. Überall gab es Berge und eine atemberaubende Aussicht – so etwas hatte ich vorher noch nie gesehen. Was mich am meisten berührt hat, war die Herzlichkeit der Menschen. Die griechischen Schüler*innen haben uns sofort offen und freundlich aufgenommen, und auch in der Schule wurden wir richtig warm willkommen geheißen. Es hat sich von Anfang an so angefühlt, als würde man dazugehören. Wir haben viele spannende Orte besucht – zum Beispiel die Anemotrypa-Höhle, die Steinbrücke von Plaka, das Papagiannis-Museum und sogar das älteste Orakel Griechenlands. Es war faszinierend, wie viel Geschichte und Bedeutung hinter diesen Orten steckt. Auch die Ausflüge in andere Dörfer und in die Stadt Ioannina waren toll – man konnte richtig in die griechische Kultur eintauchen. Ein Highlight war definitiv der letzte Abend: Wir haben zusammen gefeiert, gelacht und am Ende sogar unsere Zertifikate überreicht bekommen. Es war ein wunderschöner und emotionaler Abschluss, bei dem uns allen klar wurde, wie schnell die Woche vergangen ist. Am letzten Tag hatten wir noch Zeit in Thessaloniki, um die Stadt zu erkunden und die letzten Stunden gemeinsam zu genießen. Ich bin unglaublich dankbar, dass ich Teil dieses Projekts sein durfte. Ich habe so viel gelernt – über ein anderes Land, über andere Menschen, aber auch über mich selbst. Diese Reise war mehr als nur ein Austausch – sie war ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.

Mobilität 3

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Polen

Schülertagesberichte aus der Mobilität in Polen:

Mittwoch (Suham Zaido Mahlo)

Die Erasmus-Gruppe traf sich am Morgen und startete gemeinsam in den Tag. Zuerst stiegen wir in den Bus, der uns zu unserem Ziel, einer Bienenfarm, brachte. Als wir ankamen, hatten wir die Möglichkeit, etwas Honig zu probieren. Danach hörten wir eine etwa 15-minütige Präsentation über Bienen, in der wir viel über ihr Leben und ihre Bedeutung für die Natur erfuhren. Anschließend besuchten wir einen Bereich mit ausgestopften Tieren, der verschiedene Arten zeigte.

Später gestalteten wir unsere eigenen T-Shirts mit Filzstiften – eine sehr kreative Aktivität. Nachdem wir unsere Shirts fertiggestellt hatten, schrieben wir unsere Namen auf kleine Bienenhäuser, die wir gemeinsam bauten und später verwenden würden. Im Rahmen einer lustigen Sprachaktivität versuchten wir, die Namen verschiedener Tiere in vielen Sprachen auszusprechen.

Dann gingen wir zum Arboretum, wo ein Mädchen eine kleine Präsentation zu Pflanzen der Region hielt. Zurück an der Schule befestigten wir die Bienenhäuser an einem Baum. Zum Abschluss des Tages pflanzten wir Blumen im Schulgarten, um Bienen und andere Bestäuber zu unterstützen. Es war ein schöner Tag voller Lernen, Kreativität und Teamarbeit.

Donnerstag (Elias Sulejman)

Wir starteten den Morgen mit Wasser, Tee, Kaffee und Kuchen, bevor wir mit unseren Aktivitäten zum Thema Wasser und Nachhaltigkeit begannen. Zunächst testeten wir Wasser aus verschiedenen Quellen in Deutschland, Polen, Griechenland und der Türkei, um den pH-Wert, den Eisengehalt, die Menge der gelösten Stoffe und die Härte zu untersuchen. Hierbei half uns ein Chemieprofessor aus der Region. Dieses Experiment half uns zu verstehen, wie sich die Wasserqualität je nach Quelle unterscheidet und welche Faktoren ihre Reinheit beeinflussen. Als Nächstes führten wir ein Filterexperiment durch, um herauszufinden, welches Material Wasser am effektivsten reinigt. Wir verglichen Aktivkohle, Kaffeesatz und Asche. Jede Gruppe beobachtete, wie sich die Klarheit und Reinheit des Wassers veränderte, und lernte, wie natürliche Materialien zur einfachen Filtration verwendet werden können.

In der nächsten Einheit präsentierten wir die Poster, die wir zum Thema „I Care – I Recycle“ erstellt hatten. Jeder zeigte kreative Plakate, die auf Recycling, Umweltschutz und den Schutz unseres Planeten aufmerksam machten. Anschließend spielten wir ein lustiges und lehrreiches Kahoot-Quiz mit Fragen über die Türkei, Griechenland, Polen, Deutschland und Recycling. Es war eine spannende Möglichkeit, unser Wissen zu testen und neue Fakten über unsere Länder und nachhaltige Praktiken zu lernen.

Nach einer kurzen 10-minütigen Pause machten wir uns an unsere letzte Aktivität – Kleidung aus Müll zu gestalten. Aus recycelten Materialien kreierten wir kreative und stylische Outfits, die wir später in einer Modenschau präsentierten. Es war lustig und inspirierend zu sehen, wie Abfall in etwas Schönes und Bedeutungsvolles verwandelt werden konnte.

Insgesamt war der Tag voller Kreativität, Teamarbeit und Umweltbewusstsein. Wir lernten, dass schon kleine Handlungen – wie Recycling und Wassersparen – einen großen Unterschied beim Schutz unseres Planeten machen können.

Freitag (Lana Abu Hseini)

Zuerst trafen wir uns im Hotel unserer Lehrkräfte. Dann stiegen wir in den Reisebus für eine 45-minütige Fahrt nach Tablica Rampa, wo sich Święty Krzyż befindet. Dies ist ein bedeutender Berg und Wallfahrtsort in Polen, auf dem sich das gleichnamige Kloster befindet. Nach einer Weile kamen wir an und hörten die erste Präsentation unserer Projektpartner über den Berg. Danach begannen wir den Aufstieg und machten unterwegs kurze Pausen. Oben angekommen wurden wir in das Naturmuseum des Świętokrzyski-Nationalparks geführt, wo wir viel über die Geschichte der Region erfuhren. Anschließend besuchten wir Święty Krzyż selbst und schauten uns das riesige Kloster von innen an.

Nach unserem Besuch machten wir uns auf den Weg zurück ins Tal. Unten angekommen gingen wir in ein Restaurant namens Karczma Mnicha, wo wir gemeinsam aßen und Spaß hatten, bis es Zeit für die Rückfahrt war. Zurück in der Stadt erfuhren wir, dass wir drei Stunden Freizeit hatten, bevor die Abschiedsparty begann. Die meisten gingen nach Hause, um sich fertig zu machen, während andere shoppen gingen.

Als schließlich alle im Restaurant waren, bekamen wir unser Essen, aßen zusammen, unterhielten uns und hatten viel Spaß. Dann hielt jeder Lehrer eine kurze Rede, in der er seine Freude über die gemeinsame Zeit ausdrückte und an schöne Momente erinnerte. Danach wurden die Zertifikate überreicht. Wir machten viele gemeinsame Fotos und genossen den Abend – doch bald wurde es emotional, da es unser letzter Tag war. Als die Lehrer gegangen waren, gingen viele Schüler nach Hause, aber einige blieben länger, bestellten Getränke und verbrachten eine wunderschöne gemeinsame Nacht.

2023 / 2024

Ciao, Merhaba und Glück auf – drei Länder, zwei Kontinente und ein gemeinsames Ziel!

Die Käthe-Kollwitz-Schule freut sich, eine Partnerschaft mit der Kemer Anadolu Lisesi in der Türkei und dem Istituto d’Istruzione Superiore „A. Lombardi“ aus Airola in Italien geschlossen zu haben.

Die Teilnehmergruppe besteht aus insgesamt 12 Schülerinnen und Schülern, die sich aufteilen: Sechs von ihnen besuchten unsere Partnerschule im türkischen Kemer, welches in der Nähe von Antalya liegt. Die andere Hälfte erkundete das italienische Airola in der Nähe von Neapel.

Die Schülerinnen und Schüler blickten diesen Reisen mit großer Freude entgegen: Das Kennenlernen der Gastfamilien, das Erkunden der unbekannten Umgebung und das Eintauchen in neue Kulturen wurden zu einem großartigen Erlebnis.
Vor Ort in Airola und Kemer erwartete die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm. Workshops zum Thema “peripheral learning” versprachen spannende Einblicke und neue Erkenntnisse. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, gemeinsam in diesen Workshops zu arbeiten, voneinander zu lernen und ihre Horizonte zu erweitern, indem sie zum Beispiel Taschen entwarfen, am 3D-Drucker arbeiteten, an einem Modell die Funktionsweise eines Verbrennungsmotors nachvollzogen und zudem ihre Sprachkenntnisse vor Ort verbessern konnten. Nach den Workshops stand das Erkunden der Umgebung auf dem Plan – sei es die atemberaubende Naturkulisse von Kemer oder die historischen Sehenswürdigkeiten in Airola und Umgebung.

Im März 2024 freut sich die Käthe-Kollwitz-Schule dann die Kolleginnen und Kollegen und Schüler und Schülerinnen aus Airola und Kemer bei uns in Recklinghausen begrüßen zu dürfen.

Das Projekt konnte dank der finanziellen Unterstützung durch das EU-Programm „Erasmus+“ umgesetzt werden.

Mobilität 1

Bella Italia… hieß es vom 15. bis zum 21. September 2023.
Ausgewählte Schülerinnen und Schüler und drei Lehrkräfte unserer KKS kamen in den Genuss, die Stadt Airola in Italien im Rahmen des Erasmus+ Projekts zu besuchen.
Airola, Neapel, Pompeii und das barocke Palazzo Reale in Caserta (Star Wars Kulisse/Palast von Königin Amidala) sind nur einige Ziele in Italien gewesen.
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Mobilität 1

Italien

 

 

Montag

Am ersten Schultag wurden wir von dem Schulorchester begrüßt. Die Gastgeber zeigten ihren Gastschülerinnen und Gastschülern ihre Schule. Nach einem Treffen mit den Klassenkameraden des Gastgeberpartners verbrachten die Schülerinnen und Schüler ihre Mittagspause mit ihren Gastfamilien. Anschließend folgte ein Spaziergang durch Airola. Wir lernten die Stadt mit ihren Denkmälern kennen. Das Abendessen fand bei den jeweiligen Gastfamilien statt.

Dienstag

Der Dienstag begann mit dem Workshop „Let’s create“ im Modelabor der Schule. Nach dem Workshop besuchtem wir die Stadt Benevento.

Mittwoch

„Digitale Welt” lautete das Thema des heutigen Workshops. Der Workshop wurde im IKT-Labor und im wissenschaftlichen Labor durchgeführt. Nach der Mittagspause war das Ausflugsziel der Königspalast in Caserta. Der Palast hat uns sehr beeindruckt. Besonders den Star Wars Fans unter uns kam er bekannt vor.

Donnerstag

Der Besuch der archäologischen Stätte von Pompeji war für alle ein besonderes Ereignis – nach Pompeji war das nächste Reiseziel Neapel, wo alle die Vielfalt der Innenstadt von Neapel erkunden konnten.

Freitag

Workshop: Die Welt ist eine Bühne (Schauspielaktivitäten und Aufführung in unserem Theater). Zu Mittag wurde mit den Partnern/Familien gegessen. Im Anschluss mussten die KKS-SchülerInnen sich für die Abreise am nächsten Tag vorbereiten und Koffer packen. Am Abend gab es ein Abschiedsessen in einer örtlichen „Pizzeria“ in Airola.

Mobilität 2

Am 29.10.2023 war es soweit – ausgewählte Schüler:innen und Lehrkräfte setzten sich ins Flugzeug nach Antalya, um unsere türkische Partnerschule in Kemer vom 30.10.-03.11.2023 zu besuchen.
Vor ihnen lag eine Woche voller spannender Erfahrungen, neuer Freundschaften und Überraschungen.
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Mobilität 2

Türkei

Sonntag

Am ersten Tag, als wir gelandet sind, wurden wir von unseren Gastfamilien an der Schule in Kemer abgeholt. Wir durften wundervolle Menschen kennenlernen und direkt am gleichen Tag wurde der 100. Jubiläumstag der Türkei gefeiert. Am 29.10.23 gab es in Kemer eine große Veranstaltung mit einem kostenlosen Konzert von einem sehr bekannten Sänger.

Montag

Am zweiten Tag unseres Austauschs in Kemer hatten die Schulen aufgrund des Feiertags geschlossen. Deshalb trafen wir uns mit den anderen Austauschschülerinnen und -schülern sowie Lehrkräften zu einem Picknick im Park. Meine Austauschschülerin und ich sind früh aufgestanden, um Cookies zu backen, die wir dann mit zum Picknick nahmen. Später wurden wir abgeholt und zum Picknickplatz gefahren. Dort genossen wir die herrliche Aussicht auf das Meer, die Berge und die grüne Umgebung. Nach dem Picknick fuhren wir in die Stadt und bekamen dort eine Stadtführung durch Kemers Altstadt und Einkaufsstraßen, die am Strand endete. Nach der Tour hatten wir Freizeit und gingen mit den anderen Austauschschülerinnen und -schülern in ein Café, um etwas zu trinken. Später gingen wir shoppen und anschließend gab es Abendessen.

Dienstag

Morgens gingen wir zur Schule. Dort begann der Workshop mit einem Kennenlernspiel: Zuerst haben wir unsere Namen auf einen Ballon geschrieben und damit ein Spiel gespielt. Wir standen im Kreis und alle Ballons wurden in die Mitte des Kreises geworfen. Dann sagte jeder seinen Namen (und wie man ihn korrekt ausspricht 😉). Anschließend musste jeder mit geschlossenen Augen einen Ballon nehmen und den darauf notierten Namen richtig aussprechen. Wir feierten Talhas Geburtstag und spielten noch ein Spiel, bei dem jeder aus einem Glas eine Frage, die auf einem Zettel stand, ziehen und beantworten musste. Nach dem Workshop besuchten wir die antike Stadt Olympus und fuhren weiter nach Çıralı.

Mittwoch

Der Mittwoch begann ebenfalls mit einem Workshop, bei dem wir kreativ werden mussten. Wir bemalten Taschen, die wir anschließend behalten durften. Dann haben zwei Schüler eine spannende Präsentation zu Erasmus+ vorgetragen, bei der wir nochmal einiges über das Projekt lernen konnten. Danach fuhren wir zum Tahtali Berg und besuchten die antike Stat Phaselis.

Donnerstag

Am Donnerstag sind wir morgens aufgestanden und haben uns bereit für die Schule gemacht. Von der Schule aus hat uns ein Bus ins Zentrum von Antalya gefahren, danach haben wir Atatürks Haus besucht und sehr viel über diese wichtige historische Person gelernt. Zudem war es großartig, dass wir am Tag der Republik in Antalya waren, der mit Paraden, Events und einem umfangreichen Kulturprogramm gefeiert wird. Das hat mich sehr stolz gemacht, ich habe bis heute noch Gänsehaut. Danach haben wir die Stadt erkundet. Was ich besonders schön fand: Die Menschen waren sehr nett und hilfsbereit. Danach sind wir nach Hause gefahren und haben dort gegessen – es gab natürlich wie jeden Tag etwas Leckeres! Danach haben wir uns ein wenig ausgeruht. Am Abend haben wir uns dann mit der Crew versammelt, für eine Stunde einen Fußballplatz gemietet und ein Match mit den Türken und Italienern gespielt. Es war ein sehr lustiges Spiel, das ein Kopf-an-Kopf-Duell war.

Freitag

Am Freitag sind wir morgens aufgestanden, haben uns fertig gemacht und wurden von einem Bus zur Schule gefahren, der extra für die Schüler von der Stadt zur Verfügung gestellt wird. Dort haben sich alle Schüler draußen versammelt und der Direktor hat dann die Schüler begrüßt. Danach mussten die Schüler geordnet die Schule betreten. Im Klassenzimmer haben sich dann alle herzlich begrüßt, das macht man aus Respekt und das ist überall so, egal wo man hingeht. Als der Lehrer dann die Klasse betreten hat, wurde erstmal eine Anwesenheitsliste durchgegangen und vor Unterrichtsbeginn wurden die Handys einkassiert, die man erst nach der Schule zurückbekommt. Das klingt vielleicht hart, ist es aber nicht: Es ist Disziplin. So lernen die Schüler, mehr miteinander zu kommunizieren und nicht nur am Handy zu sein. Ich wünsche mir auch, dass sowas bei uns eingeführt wird. Für mich war es außerdem leicht, das Handy zu vergessen, weil man während des Austauschs immer jemanden zum Reden hatte und neue Orte und neue Menschen kennengelernt hat – all das war unbeschreiblich schön! Zurück zur Schule: Wir haben die erste Stunde Unterricht gemacht, danach hatten wir eine Mittagspause, in der wir mit unseren Partnern in der Kantine gegessen haben. Zum Schluss haben wir uns versammelt und kurz resümiert, wie die Woche war. Zudem haben wir Zertifikate bekommen, was sehr schön war. Danach gab es eine kleine Feier, wo die Schüler der Schule etwas vorgespielt haben; außerdem wurde auch getanzt. Am Abend gab es ein großes Dinner mit allen Leuten und Lehrern. Es war wirklich ein unbeschreiblich schöner Abend! Wir haben gegessen, geredet und ein paar Abschiedsfotos gemacht. Mit den Schülern waren wir dann noch draußen, um zusammen einen Abschiedstee zu trinken. Danach mussten wir zur Bushalltestelle und dann wurde es schwierig, denn es hieß: Abschied nehmen! Das ist mir sehr schwergefallen. Ich habe mich in dieser einen Woche so fest mit allen verbunden gefühlt, dass ich in dem Moment nicht mehr zurück wollte. Aber wir haben und versprochen, dass wir uns wiedersehen. Schlussendlich bleiben die Erinnerungen.

Mobilität 3

Glück auf!
Vom 18.03 bis zum 22.03.24 war es soweit.
Wir durften unsere Partner aus der Türkei und aus Italien in Recklinghausen begrüßen. Die Teilnehmer:innen erwartete ein spannendes Programm: Neben unterschiedlichen Workshops zum „peripheral learning“ hat es eine besondere ‚Tour de Ruhr‘ mit Besuchen der Altstadt von Recklinghausen, des UNESCO-Erbes ‚Zeche Zollverein‘ und der Villa Hügel gegeben. Zudem konnten unsere Gäste den Kölner Dom besichtigten und sich auf weitere spannende Aktivitäten freuen.

Mobilität 3

Deutschland

Sonntag

Am Sonntagnachmittag haben wir unsere Gäste vom Bürgerhaus Süd in Recklinghausen abgeholt, die von einem Shuttelbus vom Flughafen Düsseldorf dorthin gebracht wurden. Die Schülerinnen und Schüler der KKS und ihre Eltern haben sich sehr auf ihre Gäste aus Italien und der Türkei gefreut. Das Wiedersehen war für alle ein schöner und emotionaler Moment. Nach der Ankunft sind die Schülerinnen und Schüler zu ihren Gastfamilien gefahren, um dort nach der langen Anreise erstmal in Ruhe anzukommen. Die Lehrerinnen und Lehrer haben im Hotel eingecheckt. Am Abend ging es dann ins Restaurant und auf die Kirmes.

Montag

Montagmorgen um 9 Uhr trafen sich alle Teilnehmer:innen in der Aula der KKS. Dort begrüßten unser Schulleiter, Herr Neckenig, und das Erasmus+-Team die Gäste. Im Anschluss erkundeten die Gastschülerinnen und -schüler mit ihren Gastgebern aus Deutschland die KKS. Für die Gäste war vor allem der Einblick in den Unterricht und das Kennenlernen des Blauen Klassenzimmers, des Sprachlernzentrums, des Freizeittreffs und des vielfältigen außerunterrichtlichen Angebots spannend zu erleben. Besonders der spontane Austausch der Lehrkräfte in den ‚fremden‘ Unterricht war für alle etwas ganz Neues. Am Nachmittag besuchten die Gäste die „gute Stube“, die Recklinghäuser Innenstadt. Dabei erzählte Franz Bentfeld als sachkundiger Recklinghäuser spannende Geschichten zur Entwicklung der Stadt und zu den wichtigsten Gebäuden.

Dienstag

Am Dienstagmorgen hieß es: Kreativ werden! Die Schülerinnen und Schüler starteten den Tag mit der Gestaltung eines Globus, auf dem die Erasmus+-Partnerschaften der KKS besonders verzeichnet waren. Ganz im Sinne des „peripheral learning“ lernten die Schüler:innen so in natürlicher Lernumgebung etwas über Geographie, Kultur und Politik. Später besuchten alle gemeinsam das UNESCO-Welterbe „Zeche Zollverein“ und die Villa Hügel. Ein Muss im Pott.

Mittwoch

„Morje“ hieß es am Mittwoch als die Gäste Köln besuchten. Der Besuch stand ganz im Zeichen der Religionstoleranz. So besuchte die Gruppe die Zentralmoschee und das UNESCO-Welterbe Kölner Dom. Im Anschluss stromerten alle noch durch die lebhafte Kölner Innenstadt. Am Vormittag hatten die Schüler:innen zuvor im Workshop gemeinsam Kuchen gebacken, der sehr schnell aufgegessen war.

Donnerstag

Der Donnerstag startete mit dem Workshop „Treppengestaltung“ – das Ergebnis: sensationell! Am Nachmittag wurde die Gruppe im „schönsten Stadion der Welt“ (so zumindest die BVB-Fans vor Ort) in Dortmund begrüßt. Die Stadionführung führte uns unter anderem durch den VIP-Bereich, die Pressetribüne und zu den Spielerbänken. Ebenfalls ein Muss, um die Kultur des Ruhrgebietes und seiner Menschen zu verstehen. Später fand das große Abendbuffet in festlicher Runde in der Aula der KKS statt, bei dem sich alle ordentlich satt essen und über die letzten Tage austauschen konnten.

Freitag

Zum Abschluss der ereignisreichen Woche besuchten die Schülerinnen und Schüler am Freitag die Burg Altena im Sauerland. Der Nachmittag blieb frei, um sich voneinander verabschieden zu können. Am Samstag hieß es dann erstmal Abschied nehmen. So verging emotional und teilweise bewegend eine spannende Woche in Recklinghausen und für viele eine unvergessliche Zeit.

DANKESCHÖN!

Wir, die Käthe-Kollwitz-Schule, sind froh und dankbar für die besondere Möglichkeit das Erasmus+ Projekt „peripheral learning“ zu koordinieren und mit unseren Partnerschulen in Italien und der Türkei gemeinsam durchzuführen. Wir bedanken uns dabei besonders bei Erasmus+ für die finanzielle Ermöglichung des Projektes. Ein großer Dank gilt auch unseren türkischen und italienischen Kolleginnen und Kollegen, mit denen wir zusammen mit viel Engagement, Spaß und Leidenschaft an dem Projekt arbeiten.

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